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robomarkt.ch

Meta baut mit Fourier einen Humanoiden namens Max

USA2.11.2026

Meta, der Konzern hinter Facebook und Instagram, hat zusammen mit dem chinesischen Hersteller Fourier einen humanoiden Prototyp gebaut. Das berichtet das US-Branchenmedium The Information Ende Oktober 2026, zusammengefasst von Humanoids Daily am 1. November 2026. Den Originalartikel haben wir nicht gelesen, er steht hinter einer Bezahlschranke. Meta bestätigt die Zusammenarbeit, nennt sie aber interne Forschung.

Was bekannt ist

  • Name und Tempo: Der Prototyp heisst intern Max. Meta und Fourier sollen ihn in drei Monaten gebaut haben, seit September läuft die Arbeit an Max 2.
  • Masse: rund 1.5 Meter gross und etwa 48 Kilogramm schwer, mit Rechner NVIDIA Jetson Thor und Händen mit fünf Fingern, die kleine Flaschen und Spielzeug greifen können.
  • Zweck: Haushalt und Umgang mit Menschen. Zu Metas Vorgaben gehören laut Bericht, eine Stimme auf fünf Meter zu erkennen, ein Winken auf drei Meter zu deuten und Blickkontakt zu halten. Das sind Vorgaben, keine gemessenen Ergebnisse.
  • Kein Produkt: Meta sagte gegenüber The Information, die Arbeit mit Fourier diene «internal research and experimentation», ein Verkauf dieser Geräte sei nicht geplant. Ein Datum für ein Produkt nennt der Bericht nicht.

Max ist laut Bericht kein umbenannter Fourier GR-3, sondern eine eigene Maschine auf Grundlage von drei Generationen Fourier-Technik, mit anderen Proportionen, anderem Kopf, Bildschirm und Kameras.

Was das für die Schweiz heisst

Kaufen lässt sich Max nicht, weder hier noch anderswo. Interessant ist die Wahl des Partners: Fourier ist einer der wenigen Hersteller, dessen Humanoide schon heute auf Nähe zu Menschen ausgelegt sind. Der Fourier GR-3 mit weicher Oberfläche und Drucksensoren steht in unserem Katalog, ebenso der ältere GR-2. Einen Schweizer Händler gibt es für beide nicht. Erreichbar sind sie über den deutschen Marktplatz RBTX, nur für Firmen, zu CHF 196'103 (GR-3) und CHF 204'283 (GR-2), beides ohne MwSt. und Versand (Stand 13.10.2026). Dazu kommt die Mehrwertsteuer von 8,1 Prozent.

Für Schweizer Käufer ändert der Bericht an Preisen und Lieferwegen vorerst nichts. Er zeigt aber, dass nach Tesla mit dem Optimus ein zweiter grosser US-Konzern Humanoide für den Alltag entwickelt, diesmal mit chinesischer Hardware. Welche Humanoide es heute mit Schweizer Bezugsweg und belegtem Frankenpreis gibt, zeigt die Übersicht Humanoide Roboter; was sie im Betrieb kosten, der Ratgeber Humanoide Roboter für Firmen in der Schweiz.

Quellen

Modelle aus dieser Meldung

Mit belegten Preisen, Bezugsquellen und Occasionen, wo es welche gibt.

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